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ZeKju x Loopario – Gemeinsam digitale Prozesse zwischen Fahrer und Backoffice schaffen

Zweigeteiltes Bild: links ein orangefarbener Sattelzug in Fahrt auf der Landstraße, rechts ein Fahrer, der auf seinem Smartphone den ZeKju-Chat mit Transportdetails, Stopps und Zeitfenstern liest.
Autor:
Lilia Peters
Veröffentlicht am:
1.9.2026

Tagtäglich werden in Europa Millionen Straßentransporte über Unternehmens-, Sprach- und Systemgrenzen hinweg abgewickelt. Gerade dort, wo Fahrer, Subunternehmer und verschiedene Logistikpartner zusammenarbeiten, entstehen häufig Medienbrüche: Informationen werden telefonisch oder per Messenger ausgetauscht und anschließend manuell in TMS-, ERP- oder WMS-Systeme übertragen.

Genau dort wo die Datenlücken entstehen, welche uns im Ladungsträgermanagement ebenfalls beschäftigen, setzt unser Partner ZeKju an. Gemeinsam mit ZeKju möchten wir Logistikunternehmen nahtlose, digitale Prozesse ermöglichen, die sich an der Realität der Branche orientieren.

Digitale Fahrerkommunikation ohne Medienbrüche

Die Kommunikation mit Fahrern gehört zu den größten operativen Herausforderungen im Straßengüterverkehr. Statusmeldungen, Rückfragen, Dokumente oder Fotos werden häufig per Telefon, SMS oder per Messenger geklärt. Die Herausforderung dabei ist, dass Informationen aufgrund fehlender Systemintegrationen verloren gehen oder, bestenfalls, manuell und zeitversetzt in ein operatives System übertragen werden.

ZeKju digitalisiert genau diesen Prozess und stellt zugleich sicher, dass die verschiedenen Stakeholder eines Transports digital eingebunden sind. Fahrer kommunizieren weiterhin über ihre gewohnten Kanäle wie SMS oder Messenger – ganz ohne zusätzliche App oder aufwendiges Onboarding. Geteilte Daten wie Statusmeldungen, Geo-Positionen, ETA-Informationen oder Dokumente wie Lademittelbelege werden dem richtigen Transport zugeordnet. Heute werden über ZeKju bereits rund 130.000 Transporte pro Monat abgewickelt. Dadurch reduzieren Unternehmen manuellen Dispositionsaufwand erheblich und schaffen gleichzeitig deutlich mehr Transparenz entlang der gesamten Transportkette.Besonders groß ist der Mehrwert überall dort, wo viele externe Fahrer oder Subunternehmer eingebunden werden – beispielsweise bei Speditionen mit hoher Subunternehmerquote oder an Werks- und Logistikstandorten mit vielen wechselnden Fahrzeugen.

Vier Smartphone-Ansichten des ZeKju-Messenger-Chats: Transportdetails mit Stopps und Zeitfenstern, Standortkarte mit Bestätigung der Beladung, Auswahlliste für Problemmeldungen wie beschädigte oder fehlende Ware, und ein per Foto übermittelter Palettenschein als Ablieferbeleg.
Vier Smartphone-Ansichten des ZeKju-Chats: Transportdetails, Bestätigung der Beladung per Karte, Auswahl einer Problemmeldung und ein Ablieferbeleg als Foto.

So greifen ZeKju und Loopario ineinander

Der Kontakt zwischen Loopario und ZeKju entstand über einen gemeinsamen Kunden, der beide Lösungen miteinander verbinden wollte. Schnell wurde deutlich, wie gut sich beide Plattformen ergänzen.ZeKju bildet sämtliche Kommunikation rund um den Transport digital ab. Die Plattform kennt den aktuellen Transportstatus, den Fahrer, relevante Dokumente sowie den Zeitpunkt der Anlieferung oder Abholung. Loopario ergänzt diese Informationen um die digitale Erfassung und Verwaltung der eingesetzten Ladungsträger.Typische gemeinsame Kunden sind Speditionen oder Verlader, die sowohl mit eigenen Fahrern als auch mit wechselnden Subunternehmern arbeitet und gleichzeitig große Mengen an Europaletten, Gitterboxen oder anderen Mehrwegladungsträgern bewegen. Genau dort treffen Transportprozess und Ladungsträgermanagement unmittelbar aufeinander.

Über ZeKju werden Statusmeldungen, GPS-Daten sowie Transport- und Lademittelbelege erfasst. Mithilfe von KI werden Dokumente automatisch auf Lesbarkeit, Vollständigkeit und korrekte Zuordnung geprüft und strukturiert verarbeitet. Dokumente mit Ladungsträgerinformationen werden an Loopario übergeben und dort gemeinsam mit den Beständen aus ERP-, TMS- oder WMS-Systemen verarbeitet. Der größte Benefit ist hohe Akzeptanz bei geringem Aufwand. Bestehende Fahrer und Subunternehmer arbeiten unverändert weiter, während gemeinsame Kunden ohne zusätzlichen Roll-out von der Integration profitieren.

Hand hält ein Smartphone mit dem ZeKju-Chat, in dem Transportdetails mit Stopps, Ladestelle und Zeitfenstern angezeigt werden. Im Hintergrund ein Laptop mit einer Grafik aus verbundenen Dokumenten- und Ordnersymbolen als Symbol für den digitalen Datenfluss.

Was als Nächstes kommt

Unser gemeinsames Ziel ist es, die Integration beiden Kundenkreisen als Standardlösung bereitzustellen und die Zusammenarbeit zwischen Transportkommunikation und Ladungsträgermanagement weiter zu automatisieren.Die Rollen sind dabei klar verteilt: ZeKju digitalisiert die Kommunikation und Datenerfassung zwischen Disposition und Fahrer, Loopario übernimmt die intelligente Verwaltung der Ladungsträger.Für unsere gemeinsamen Kunden bedeutet das: Ein Dokument oder Beleg wird künftig nur noch einmal erfasst, automatisch verarbeitet und unmittelbar an die richtigen Systeme übergeben. Doppelte Datenerfassung entfällt, Prozesse werden schneller und die Datenqualität steigt.

Hängt bei euch auch alles am Fahrer?

Besonders interessant ist die Kombination überall dort, wo viele externe Fahrer eingesetzt werden und gleichzeitig große Mengen an Mehrwegladungsträgern bewegt werden. Mit ZeKju könnt Ihr innerhalb weniger Tage eure Fahrerkommunikation digitalisieren. Durch die bereits vorhandene Standardintegration zu Loopario lässt sich anschließend auch das digitale Ladungsträgermanagement ohne aufwendige Individualentwicklung integrieren.So entsteht ein durchgängiger Prozess – vom Fahrer über die Transportkommunikation bis hin zum digitalen Palettenkonto.

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