FAQs

Hier findest du vorab alle wichtigen Fragen zu unserer Lösung. Sollten jedoch immer noch Fragen offen bleiben, zögere nicht uns einfach zu kontaktieren, wir kümmern uns gern um Dein persönliches Anliegen!

Was ist ein Ladungsträger?

Ladungsträger sind Behälter oder Vorrichtungen, die für den Transport, die Lagerung und den Umschlag von Gütern in der Logistik verwendet werden. Dazu zählen Paletten, Gitterboxen, Container, IBCs, Kleinladungsträger (KLT) und Sonderladungsträger. Weil es so viele unterschiedliche Objekte gibt, sprechen wir bei der Logistikbude auch übergreifend von „Mehrweg-Objekten".

Was ist Ladungsträger-Tracking?

Ladungsträger-Tracking bezeichnet die digitale Erfassung und Nachverfolgung von Mehrweg-Objekten entlang der Lieferkette. Ziel ist es, jederzeit zu wissen, wo sich welcher Ladungsträger befindet, wer ihn zuletzt hatte und in welchem Zustand er ist – um Schwund zu reduzieren, Umlaufzeiten zu verkürzen und Kapital effizienter einzusetzen.

Welche Ladungsträger lassen sich mit Loopario tracken?

Unser System ist branchenübergreifend einsetzbar und verwaltet alle Arten von Mehrweg-Objekten: Europaletten, Industriepaletten, Gitterboxen, IBCs, CC-Container, Kleinladungsträger (KLT), Großladungsträger, Sonderladungsträger, Wechselbrücken und sogar branchenspezifische Behälter wie Pharma-Behälter oder Batterie-Container.

Welche Tracking-Methode passt zu welchem Ladungsträger?

Aus unserer Erfahrung mit über 40 Unternehmen hat sich der Wert des Mehrweg-Objekts als guter Indikator etabliert:

  • 0 bis 30 Euro: Mengenbuchung (z. B. Europaletten)
  • 30 bis 500 Euro: Track & Trace mit Barcode oder QR-Code (z. B. Gitterboxen, Sonderladungsträger)
  • Ab 500 Euro: IoT-Tracking mit aktiven Sensoren (z. B. Wechselbrücken, Spezialbehälter) Bei besonderen Anforderungen – etwa Temperaturüberwachung im Pharmabereich – kann IoT auch bei niedrigerem Objektwert sinnvoll sein.

Wie funktioniert Track & Trace bei Mehrweg-Objekten?

Beim Track & Trace wird jeder Ladungsträger eindeutig mit einem 1D- oder 2D-Barcode gekennzeichnet. Per Scan lassen sich Zustände zuordnen (voll, leer, defekt, in Reparatur), Standorte erfassen und Ladungsträger virtuell auf Kunden oder Lieferanten buchen. So entsteht für jedes Objekt eine lückenlose digitale Akte – inklusive Umlaufzeiten, Reparaturhistorie und Lebensdauer.

Wann lohnt sich IoT-Tracking für Ladungsträger?

IoT-Tracking lohnt sich vor allem bei hochwertigen Ladungsträgern ab etwa 500 Euro Objektwert oder wenn besondere Anforderungen wie Temperaturüberwachung, Schock-Sensorik oder Echtzeit-Standortdaten gefragt sind. Die Tracker melden ihren Standort selbstständig per Mobilfunk – ohne dass jemand scannen muss. Die Kosten liegen je nach Lösung bei etwa 3–4 Euro pro Tracker und Monat.

Was ist der Unterschied zwischen Mengenbuchung und Track & Trace?

Bei der Mengenbuchung werden Ladungsträger als Zahlen gebucht – einfach, aber fehleranfällig und ohne Objekt-Historie. Beim Track & Trace dagegen wird jedes Objekt einzeln gekennzeichnet und gescannt. So entstehen präzise Kennzahlen zu Umlaufzeiten, Reparaturen und Schwund je Partner. Für offene Pools wie Europaletten bleibt meist nur die Mengenbuchung, für individuelle Ladungsträger ist Track & Trace deutlich aussagekräftiger.

Wie reduziert digitales Tracking den Schwund?

Mit Echtzeit-Daten sieht jeder im Unternehmen sofort, welche Ladungsträger wo sind und wer sie zuletzt hatte. Automatische Erinnerungen („Dieser Behälter steht seit 14 Tagen bei dir – bitte zurücksenden") und transparente Salden gegenüber Geschäftspartnern senken den Schwund nachweislich um bis zu 40 %. In hochwertigen Anwendungsfällen mit IoT-Trackern lässt sich Schwund sogar nahezu vollständig eliminieren.

Wie schnell amortisiert sich die Einführung eines digitalen Ladungsträger-Trackings?

In der Regel rechnet sich die Einführung von Loopario bereits wenige Monate nach dem Go-Live. Die größten Einsparhebel sind reduzierter Schwund (bis zu 40 %), weniger Personalaufwand für Dokumentation und Abstimmung (bis zu 80 %) und der Verzicht auf überflüssige Neubeschaffung von Ladungsträgern.

Für wen eignet sich die Software von Loopario besonders?

Für alle, die Mehrweg-Assets im Umlauf haben – ob Hersteller, Spediteur, Logistiker oder Handelsunternehmen. Besonders sinnvoll, wenn Standorte verteilt sind, Nachverfolgung schwierig ist oder Diskussionen mit Tauschpartnern an der Tagesordnung stehen.

Wie sicher sind unsere Daten bei euch?

Unsere Plattform läuft DSGVO-konform auf Servern in Westeuropa. Datensicherheit und Systemstabilität haben bei uns oberste Priorität – inklusive regelmäßiger Backups, Rechte- und Rollenkonzepten sowie verschlüsselter Datenübertragung.

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